Hinzugefügt: 29 August 2023

3 Schlüssel zur Bewältigung wachsender Software-Landschaften

3 Schlüssel zur Bewältigung wachsender Software-Landschaften

Unternehmen nutzen immer mehr spezialisierte Software-Lösungen. Dies bietet Vorteile, birgt aber auch Herausforderungen in Bezug auf Kontrolle und Interoperabilität. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie diese Herausforderungen bewältigen können.

 

 

Im Jahr 2022 nutzen Unternehmen im Durchschnitt 125  verschiedene Software-Lösungen, um ihre betrieblichen Anforderungen zu erfüllen. Diese Vielzahl an spezialisierten Tools und Anwendungen bietet immense Vorteile im Vergleich zu traditionellen One-size-fits-all-Ansätzen. Unternehmen können maßgeschneiderte Lösungen wählen, die den Bedürfnissen ihrer spezifischen Fachbereiche gerecht werden. Dies führt zu einer gesteigerten Effizienz und einer verbesserten Nutzererfahrung durch intuitive Benutzeroberflächen, schnelle Implementierung und kontinuierliche Updates. Eine flexiblere Infrastruktur durch public Clouds sowie wirtschaftliche Flexibilität durch Subscription-basiertes Pricing ergänzen diese Vorteile.

 

Warum der Anstieg der Software-Lösungen?

 

Die Entscheidung für spezialisierte Software-Lösungen anstelle von allgemeinen Systemen ist einleuchtend: Solche Lösungen sind auf immer spezifischere Use-Cases ausgerichtet und ermöglichen es Unternehmen, die Kontrolle über ihre Software-Entscheidungen in den Fachbereichen zu behalten. Beispielsweise können individuelle Lösungen für Nachhaltigkeit, Zeiterfassung, Beschaffung oder Supply-Chain-Collaboration implementiert werden. Dies führt zu einer besseren Anpassung an Fachanforderungen und letztlich zu einer gesteigerten Effizienz im Unternehmen.

Durchschnittliche Anzahl an Software-Lösungen in Unternehmen

 

Die Herausforderung: Kontrolle und Interoperabilität bewahren

 

Die zunehmende Anzahl an Software-Lösungen führt jedoch auch zu neuen Herausforderungen. Der Datenaustausch zwischen den Systemen erfordert die Koordination von Punkt-zu-Punkt-Integrationen, was einen erheblichen Aufwand in der Verwaltung und Wartung bedeutet. IT-Teams müssen Schnittstellen erstellen und sicherstellen, dass der Datenaustausch reibungslos funktioniert. Dieser zeitaufwändige Prozess bindet Ressourcen, die anderweitig für strategische IT-Projekte genutzt werden könnten. Unternehmen stehen zudem vor der Schwierigkeit, den Überblick über Zugriffe und Datenflüsse zu behalten.

 

Empfohlene Maßnahmen für Kontrolle und Interoperabilität

 

Um die Kontrolle und Interoperabilität zwischen den Software-Lösungen sicherzustellen, empfehlen sich drei ergänzende Managementsysteme:

 

  1. Workflow- und Integrationsmanagement: Die klare Definition und Verwaltung systemübergreifender Prozesse sowie Abhängigkeiten sind entscheidend für den reibungslosen Ablauf alltäglicher Prozesse. Systeme sollten über fachlich definierte Workflows integriert werden, wobei technische Komponenten wie Datenfeld-Mappings zum Einsatz kommen. Die Systeme sollten intuitiv zu bedienen sein und eine strukturierte Möglichkeit zum Management von Prozessen und Datenaustausch bieten. Workflow- und Integrationsmanagement können dazu beitragen, die Effizienz und Effektivität von Geschäftsprozessen zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen und Teams fördern. Weiterhin verbessern sie die Datenqualität und -integrität.
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  3. Zugriffsmanagement: Ein zentrales Zugriffsmanagement ermöglicht die Kontrolle über Zugriffe und Berechtigungen, um den Überblick zu behalten. Insbesondere durch die wachsende Anzahl an Software-Lösungen in Unternehmen ist ein rollenbasiertes Zugriffsmanagement entscheidend, damit neue Mitarbeitende direkt Zugriff auf alle relevanten Systemen unter Berücksichtigung der richtigen rollenbasierten Rechte haben und bei einer Verringerung der User-Zahlen auch die optimalen Pricing-Pläne genutzt werden. Zugriffsmanagement kann dazu beitragen, die Sicherheit von Unternehmensdaten zu erhöhen. Es kann helfen, die Kosten für Software-Lizenzen zu senken, und es kann helfen, die Compliance mit gesetzlichen Vorschriften zu gewährleisten.
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  5. Systemlandschaftsmanagement: Eine übergreifende Abbildung der Systemlandschaft verhindert redundante Einkäufe von Software-Lösungen und fördert die optimale Nutzung vorhandener Tools. Weiterhin ermöglicht es allen im Unternehmen nachvollziehen zu können, was für Systeme eingesetzt werden, um maximal unter der Digitalisierung zu profitieren. Systemübergreifende Planung kann dazu beitragen, die Effizienz und Effektivität der Software-Landschaft eines Unternehmens zu verbessern.

 

Zusammenfassung: Software-Lösungen effektiv verwalten

 

Die steigende Zahl spezialisierter Software-Lösungen bietet Unternehmen enorme Vorteile, erfordert jedoch eine durchdachte Herangehensweise zur Sicherung der Kontrolle und Interoperabilität. 230814_maesn_Partner-OfferMaßgeschneiderte Lösungen, Workflow- und Integrationsmanagement, Zugriffsmanagement und systemübergreifende Planung sind Schlüsselkomponenten, um die Effizienz und Funktionalität der Software-Landschaft zu gewährleisten. Indem Unternehmen diese Empfehlungen befolgen, können sie die Vorteile der modernen Software-Nutzung maximieren und gleichzeitig die Komplexität in den Griff bekommen.




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